Eine doppelte Minderheit

Eine doppelte Minderheit - jüdische Facharbeiter aus dem Konzentrationslager Plaszów in den Neckarlagern.

Jüdische Häftlinge bildeten in den Neckarlagern eine kleine Min­derheit: von über 5.000 Häftlingen waren nur 150 Männer in den Listen als „Juden“ bezeichnet; im März 1945 wurden außerdem 200 jüdische Häftlingsfrauen für eine Woche im KZ Neckargerach untergebracht, die aber nicht als eigentliche "Lagerinsassinnen" gezählt werden können.

Noch seltener geschah es, dass Häftlinge als „Facharbeiter“ gemäß ihrer beruflichen Qualifikation in der unterirdischen Rüstungsfabrik „Goldfisch“ eingesetzt wurden. Dies traf aber auf 50 jüdische Elektriker zu, die im August/September 1944 aus dem KZ Krakau-Plaszów via Natzweiler an den Neckar gelangten. Arno Huth erzählt ihre besondere Geschichte und zeichnet Einzelschicksale nach.

Außerdem geht er kurz auf den Lagerführer Franz-Josef Müller ein, den umittelbaren Vorgänger von Amon Göth in Plaszów (letzterer bekannt aus dem Film "Schindlers Liste"). Müller leitete den Aufbau des Lagers; es wurde direkt über den Gräbern eines jüdischen Friedhofs errichtet. Müller stammte – aus Mosbach.

Spenden

Bitte helfen Sie Kaluach.de mit Ihrer Spende! Denn Kaluach.de ist kostenlos, aber nicht ohne Kosten.
>> Bankverbindung

Jüdische Orte in der Metropolregion Rhein-Neckar

In der Metropolregion Rhein-Neckar gibt es mehrere aktive Jüdische Gemeinden, viele ehemalige Synagogen,  zahlreiche jüdische Museen sowie Jüdische Friedhöfe, Mahnmale und andere Gedenkorte.

>> weiterlesen

Organisationen stellen sich vor

Organisationen und Verbände, die sich mit jüdischem Leben, Israel und deutsch-jüdischer Geschichte in der Metropolregion Rhein-Neckar beschäftigen:

>> aufrufen

Vor Ort: Heidelberg / Rhein-Neckar

Süd-Hessen / Neckar-Odenwald

Kraichgau

Mannheim

Nördliche Pfalz

Südliche Pfalz