Das Unsagbare schreiben – Erinnerungen an das Überleben

Lesung und Musik

Theodor W. Adorno stellte die Behauptung auf, nach Auschwitz Gedichte zu schreiben, sei barbarisch. Schriftsteller und Lyriker befassten sich mit dieser Aussage des berühmten Frankfurter Philosophen. Ist es un-moralisch, das „Unsagbare“ in Worte zu fassen? Für viele Überlebende brauchte es Jahre, ehe sie sich zu einer Niederschrift ihrer Erfahrungen in der NS-Haft  durchringen konnten.

Als prominente Erinnernde sind hier u.a. Jean Amery, Primo Levi und Elie Wiesel zu nennen. Letzterer schrieb: „Wir wussten alle, dass wir niemals, niemals das sagen könnten, was gesagt werden musste, dass wir unsere Erfahrung des absoluten Wahnsinns niemals in Worte fassen könnten, in zusammenhängende und verständliche Worte.“ An diesem Abend sollen auch weniger bekannte Autoren als Zeugen des Unsagbaren gehört werden.

Birgit Meurer ist Bildungsreferentin im Martin-Buber-Haus.
Hildrun Wunsch ist erfahrene Solistin und zeigt in ihren Konzerten immer wieder  die erstaunlichen Stimmungen und Klangfarben der Flötenfamilie.
 

Einführung und Lesung von Birgit Meurer
Musikalische Gestaltung: Hildrun Wunsch (Flöten)

Spenden

Bitte helfen Sie Kaluach.de mit Ihrer Spende! Denn Kaluach.de ist kostenlos, aber nicht ohne Kosten.
>> Bankverbindung

Jüdische Orte in der Metropolregion Rhein-Neckar

In der Metropolregion Rhein-Neckar gibt es mehrere aktive Jüdische Gemeinden, viele ehemalige Synagogen,  zahlreiche jüdische Museen sowie Jüdische Friedhöfe, Mahnmale und andere Gedenkorte.

>> weiterlesen

Organisationen stellen sich vor

Organisationen und Verbände, die sich mit jüdischem Leben, Israel und deutsch-jüdischer Geschichte in der Metropolregion Rhein-Neckar beschäftigen:

>> aufrufen

Vor Ort: Heidelberg / Rhein-Neckar

Süd-Hessen / Neckar-Odenwald

Kraichgau

Mannheim

Nördliche Pfalz

Südliche Pfalz