Antisemitismus - Wie in der Gesellschaft über Juden gesprochen wird

Bekanntlich ist Antisemitismus keine gesellschaftliche Randerscheinung, sondern Umfragen weisen nach, dass 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung antisemitisch eingestellt sind. Man möchte sie, weil sie für Fremde gehalten werden, nicht zum Nachbarn haben. Man unterstellt ihnen Weltherrschaftsambitionen. Man wirft ihnen übermäßigen Reichtum vor. Stereotype wie diese sind allseits bekannt und werden immer wieder in unterschiedlichen Varianten vorgebracht, insbesondere dann, wenn die politische Weltlage vom ungelösten Nahost-Konflikt beherrscht wird.

Der Beitrag demonstriert und erklärt Judenfeindschaft, die sich im Medium der Sprache auf vielfältige und mehr oder weniger verdeckte Weise ausdrückt. Dazu wird gegenwärtiger sprachlicher Antisemitismus auch mit historischen Formen (des Antijudaismus) verglichen. Ziel des Beitrags ist es daher, die Vielfalt der sprachlichen Formen von Antisemitismus zu zeigen, verdeckte Varianten zu erkennen und sie in Beziehung zur Geschichte des sprachlich ausgedrückten Antisemitismus zu setzen.

Referentin: Prof. Dr. Deborah Kämper.

Eintritt frei - Keine Anmeldung notwendig.

Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Antisemitismus in Deutschland heute".

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