Queerfeminismus und Islam – eine feministische Kritik

Sind Kopftücher empowernd? Ist Sexismus ein rein westliches Phänomen? Sind Übergriffe auf Frauen nur dann erwähnenswert, wenn die Täter weiß sind? Ist der Islam ein »schützenswertes Kulturgut«? In den letzten Jahren hat sich im gegenwärtig diskursdominierenden Queerfeminismus eine Strömung herausgebildet, die diese Fragen mit »Ja!« beantwortet.

Wie ist zu erklären, dass der Kampf um nicht verhandelbare Frauenrechte von einem religions- und kultursensiblen Ansatz, der häufig jede Kritik am Islam als »rassistisch«, »gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit«, »rechtspopulistisch« oder »rechtsextrem« diskreditiert, abgelöst wurde? Welche Ideologien haben zum Ausverkauf von Frauenbefreiung im Namen des Feminismus beigetragen? Und wie kann eine grundlegende feministische Kritik des Islam aussehen?
Naida Pintul stellt ihre Positionen vor und zur Diskussion.

Dienstag, 6. November 2018, 19:00 Uhr
Jugendkulturzentrum FORUM, Neckarpromenade 46

Naida Pintul fokussiert in ihrer politischen Arbeit u. a. bei Terre des Femmes auf die Formulierung einer feministischen Kritik am Islam. Sie ist Mitglied im Zentralrat der Ex-Muslime.

Veröffentlichungen (Auswahl):
Vom feministischen »Empowerment« in der Sexarbeit. Der blinde Fleck des Dritte-Welle-Feminismus, in: Feministisch streiten. Texte zur Vernunft und Leidenschaft unter Frauen, hg. v. Koschka Linkerhand, Berlin 2018 (Querverlag), S. 126‒133.
Regressive Lifestiles bewerben. Queerfeminismus – das aktivistische Verfallsprodukt des Gender-Paradigmas, in: Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik, hg. v. Vojin Saša Vukadinović, Berlin 2018 (Querverlag), S. 235‒255. (Der Sammelband erscheint im Okt. 2018, s. u. http://www.querverlag.de/freiheit-ist-keine-metapher/)

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