Gedenk- und Feiertage

Gedenk- und Feiertage (16)

Lag baOmer: Unterbrechen der Trauerzeit

Lag baOmer (ל״ג בעומר aschkenasisch) oder ל״ג לעומר Lag laOmer (sephardisch) ist ein jüdisches Fest, ein Halbfeiertag, der am 33. Tag des Omer-Zählens zwischen Pessach und Schawuot begangen wird und jeweils auf den 18. Ijjar fällt. Lag (hebräisch ל״ג) steht hier für 33.

Der Ursprung des Festes geht auf den Bar-Kochba-Aufstand gegen die Römer 132–135 n. Chr. zurück. Zusätzlich dient das Fest zur Erinnerung an Rabbi Schimon bar Jochai (Kurzname: Raschbi), der nach der Überlieferung an diesem Tag verstorben ist (daher die Bezeichnung Hillula de Raschbi). In Meron in Galiläa, unweit von Zefat, werden seine Grabstätte und diejenige seines Sohnes Elasar ben Schimon jeweils von Zehntausenden an Lag baOmer besucht.

2019 ist Lag BaOmer am 23. Mai.

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Schawuot: Das jüdische Wochenfest

Schawuot (hebr. שבועות für „Wochen“, Einzahl schawua „Woche“ ; jiddisch Schwu'ess, Schwuos oder Schwijess) ist das jüdische Wochenfest, das ca. sieben Wochen bzw. 50 Tage nach dem Pessachfest gefeiert wird.

Da die Herabkunft des Geistes auf die Jünger Jesu laut der christlich-biblischen Apostelgeschichte am jüdischen Wochenfest geschah, wurde im Christentum Schawuot zum Pfingstfest.

2019 beginnt Schawuot am 09. Juni.

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Tu B'Av: Der Feiertag der Freude

Tu B'Av (dt. 15. Aw), ist ein kleiner jüdischer Feiertag, der in der Nacht zwischen dem 14. und 15. Tag des Monats Aw beginnt, einer Vollmondnacht. Er gilt heute als Freudentag, da er den Beginn der Weinlese, sowie einige historische Ereignisse symbolisiert. Hierzu zählen beispielsweise der Sieg der Pharisäer über die Sadduzäer und die Erlaubnis, die in Betar gefallenen Anhänger Bar Kochbas zu beerdigen.

Die erste offizielle Erwähnung von Tu B’Av findet sich in der Mischna am Ende des zweiten Jahrhunderts. Es handelt sich um keinen traditionellen Feiertag, sondern um einen normalen Arbeitstag, auch wenn in der Nacht zu ihm viel gesungen und getanzt wird.

2019 ist Tu B'Av am 16. August.

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Rosch ha-Schana: Das jüdische Neujahrsfest

Rosch ha-Schana (auch Rosch ha-Schanah, in aschkenasischer Aussprache Rausch ha-Schono oder Roisch ha-Schono oder volkstümlich auf Jiddisch auch Roscheschune genannt; Hebräischראֹשׁ הַשָּׁנָהHaupt des Jahres, Anfang des Jahres) ist der jüdische Neujahrstag. Die Mischna, die wichtigste Sammlung religiöser Überlieferungen des rabbinischen Judentums, legt dieses Fest als Jahresbeginn und für die Berechnung von Kalenderjahren fest.

Der Neujahrsgruß ist שנה טובה schana tova („ein gutes Jahr“) oder auch שנה טובה ומתוקה schana tova u'metuka („ein gutes und süßes Jahr“).

Am 30. September 2019 beginnt nach dem Jüdischen Kalender das Jahr 5780.

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Jom Kippur: Der höchste jüdische Feiertag

Jom Kippur (hebr. ‏יוֹם כִּפּוּר‎, auch Jom ha-Kippurim יוֹם הכִּפּוּרִים, wörtlich übersetzt ‚Tag der Sühne‘), deutsch zumeist Versöhnungstag, ist der höchste jüdische Feiertag. Er wird im Herbst im September oder Oktober am 10. Tischri, im siebten Monat des traditionellen bzw. im ersten Monat des bürgerlichen jüdischen Kalenders, als Fasttag begangen. Zusammen mit dem zehn Tage davor stattfindenden zweitägigen Neujahrsfest Rosch Haschana bildet er die Hohen Feiertage des Judentums und den Höhepunkt und Abschluss der zehn Tage der Reue und Umkehr. Jom Kippur wird von einer Mehrheit der Juden, auch nicht religiösen, in mehr oder weniger strikter Form eingehalten.

2019 ist Jom Kippur am 09. Oktober.

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Sukkot: Das jüdische Laubhüttenfest

Sukkot (hebräisch סֻכּוֹת oder סוּכוֹת, Plural von סֻכָּה Sukka ‚Laubhütte‘, jiddisch Sukkes oder Sikkes) oder Laubhüttenfest gehört zu den jüdischen Festen. Das Fest wird im Herbst, fünf Tage nach dem Versöhnungstag, im September oder Oktober gefeiert und dauert sieben Tage, vom 15. bis 21. Tischri, dem ersten Monat des bürgerlichen jüdischen Kalenders. In Israel und in gewissen Reformgemeinden ist nur der erste Tag ein voller Feiertag, in orthodoxen und konservativen Gemeinden der Diaspora dagegen die ersten zwei Tage, während die darauffolgenden Tage Halbfeiertage (hebräisch Chol ha-Moad) sind. Der letzte Tag von Sukkot wird Hoschana Rabba genannt und gilt als der letzte Tag, an dem die göttlichen Urteilssprüche für das Jahr noch geändert werden können. Unmittelbar an das Laubhüttenfest schließen Schemini Azeret ‚der Achte Tag der Versammlung‘, und Simchat Tora ‚das Torafreudenfest‘, an.

2019 ist Sukkot zwischen dem 14. und 20. Oktober.

Weiterlesen auf https://de.wikipedia.org/wiki/Sukkot.

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