Gedenk- und Feiertage

Gedenk- und Feiertage (16)

Deportation badischer, pfälzischer und saarländischer Juden nach Gurs 1940

Auf Betreiben des Gauleiters von Baden, des besonders fanatischen Nazis Robert Wagner, sowie des Gauleiters Josef Bürckel (Gau Saarpfalz) wurden im Rahmen der ersten planmässigen Deportation von Juden aus Deutschland am 22. Oktober 1940 6.538 Deutsche jüdischen Glaubens aus Baden, der Pfalz und dem Saarland von der Gestapo und französischen Behörden nach Gurs verschleppt. Ihre Eisenbahntransporte kamen aus Mannheim (2335), Heidelberg (1380), Karlsruhe (900), Baden-Baden (106), Freiburg und Konstanz. Allein im Lager verstarben von ihnen ca. 2.000; die meisten wurden per Eisenbahn über das Lager Camp de Rivesaltes in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet.

 © Text: Wikipedia.de, Bild: Claude Truong-Ngoc, Wikipedia.org

 

 

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Gedenktag zur Reichspogromnacht

Vom 9. auf 10. November 1938 wurden Juden angegriffen, in Konzentrationslager verschleppt, geschlagen, gedemütigt und ermordet. Jüdische Synagogen wurden geschändet und niedergebrannt, jüdische Häuser und Geschäfte geplündert, jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Zum Gedenken daran finden jedes Jahr zahlreiche Gedenkfeiern in unserer Region statt.

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Chanukka: Das jüdische Lichterfest

Chanukka (חנוכה, [xanʊˈkaː] 12px Chanukka?/i ; dt.: Weihung, Einweihung; auch: Chanukkah, Hanukkah oder Lichterfest) ist ein acht Tage dauerndes, jährlich gefeiertes jüdisches Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels (des Serubbabelischen Tempels) in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr. Es beginnt jeweils am 25. Tag des Monats Kislew (November/Dezember).

2015 beginnt Chanukka am 7. Dezember.

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Holocaust-Gedenktag

Der 27. Januar ist sowohl der bundesdeutsche Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus als auch der Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Er erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus: „Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden."

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Weiterlesen auf www.jewiki.net

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde als Holocaust-Gedenktag im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen eingeführt. Weiterlesen auf www.jewiki.net

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Tu biSchevat: Das Neujahrsfest der Bäume

Das jüdische Neujahrsfest der Bäume (ראש השנה לאילנות) im Februar ist ein kleiner jüdischer Feiertag.

Tu biSchevat (ט"ו בשבט) bedeutet wörtlich „der 15. Schevat”. In moderner Zeit werden an diesem Tag Bäume angepflanzt. Es ist Brauch, an diesem Tag eine Frucht zu essen, die man in diesem Jahr bisher noch nicht verzehrt hat. Das Fest geht zurück auf die Mischna. Dort heißt es, das Haus Hillels bestimmte den 15. des Monats Schevat zum Neujahrsfest der Bäume (mRH 1,1).

2016 ist Tu biSchevat am 25.01.2016.

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Purim: Fest, das an die Errettung des jüdischen Volkes gedenkt

Das jüdische Purimfest (פורים Purim von hebräisch Pur, Los, ursprünglich vom akkadischen Wort pūru; jiddisch Purim oder Pirem) wird am 14. (in Städten, die zur Zeit des Propheten Josua eine feste Stadtmauer hatten – heute gilt dies nur für Jerusalem – am 15.) des Monats Adar (Februar/März) des Jüdischen Kalenders gefeiert. Es ist auch bekannt unter dem Namen Schuschan Purim oder Purim der Städte. In jüdischen Schaltjahren wird der Adar verdoppelt; Purim findet in diesem Fall im zweiten Adar statt.

2018 ist Purim am 01/02. März.

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Jüdische Orte in der Metropolregion Rhein-Neckar

In der Metropolregion Rhein-Neckar gibt es mehrere aktive Jüdische Gemeinden, viele ehemalige Synagogen,  zahlreiche jüdische Museen sowie Jüdische Friedhöfe, Mahnmale und andere Gedenkorte.

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