Gedenk- und Feiertage

Gedenk- und Feiertage (16)

Chanukka: Das jüdische Lichterfest

Chanukka (חנוכה, [xanʊˈkaː] 12px Chanukka?/i ; dt.: Weihung, Einweihung; auch: Chanukkah, Hanukkah oder Lichterfest) ist ein acht Tage dauerndes, jährlich gefeiertes jüdisches Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels (des Serubbabelischen Tempels) in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr. Es beginnt jeweils am 25. Tag des Monats Kislew (November/Dezember).

2015 beginnt Chanukka am 7. Dezember.

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Holocaust-Gedenktag

Der 27. Januar ist sowohl der bundesdeutsche Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus als auch der Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Er erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus: „Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden."

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Weiterlesen auf www.jewiki.net

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde als Holocaust-Gedenktag im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen eingeführt. Weiterlesen auf www.jewiki.net

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Tu biSchevat: Das Neujahrsfest der Bäume

Das jüdische Neujahrsfest der Bäume (ראש השנה לאילנות) im Februar ist ein kleiner jüdischer Feiertag.

Tu biSchevat (ט"ו בשבט) bedeutet wörtlich „der 15. Schevat”. In moderner Zeit werden an diesem Tag Bäume angepflanzt. Es ist Brauch, an diesem Tag eine Frucht zu essen, die man in diesem Jahr bisher noch nicht verzehrt hat. Das Fest geht zurück auf die Mischna. Dort heißt es, das Haus Hillels bestimmte den 15. des Monats Schevat zum Neujahrsfest der Bäume (mRH 1,1).

2016 ist Tu biSchevat am 25.01.2016.

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Purim: Fest, das an die Errettung des jüdischen Volkes gedenkt

Das jüdische Purimfest (פורים Purim von hebräisch Pur, Los, ursprünglich vom akkadischen Wort pūru; jiddisch Purim oder Pirem) wird am 14. (in Städten, die zur Zeit des Propheten Josua eine feste Stadtmauer hatten – heute gilt dies nur für Jerusalem – am 15.) des Monats Adar (Februar/März) des Jüdischen Kalenders gefeiert. Es ist auch bekannt unter dem Namen Schuschan Purim oder Purim der Städte. In jüdischen Schaltjahren wird der Adar verdoppelt; Purim findet in diesem Fall im zweiten Adar statt.

2018 ist Purim am 01/02. März.

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Pessach: Das Fest der ungesäuerten Brote

11. bis 18. April 2017

In den Nissan fällt das erste der drei Wallfahrtsfeste, das Pessachfest, das in der Bibel auch als Fest der Mazzot (Singular: Mazza), der ungesäuerten Brote, bezeichnet wird. Der Name Pessach (Überschreitung) stammt von dem in der Bibel gebotenen Opfer eines Lammes, das vor dem Auszug der Israeliten aus Ägypten geschlachtet und gegessen wurde. Im Bibeltext (2. Buch Mosis, 12, 27) heißt es, Gott habe, als er alle Erstgeborenen in Ägypten erschlug, die Israeliten verschont, indem er ihre Häuser überging. Daher wird dieses Fest Überschreitung genannt; auch das geopferte Lamm wird mit diesem Namen bezeichnet.

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Jom haScho'a: Der isralische Holocaust-Gedenktag

Jom haScho'a (auch Yom Hashoa oder Yom Hashoah) oder Jom haZikaron laScho'a weLaGwura (יום הזיכרון לשואה ולגבורה), auf deutsch Holocaust-Gedenktag, ist ein israelischer Nationalfeiertag und Gedenktag für die Opfer des Holocaust.

Nach jüdischer Tradition beginnt der Tag mit Sonnenuntergang am 27. Nisan des jüdischen Kalenders und endet am Abend des nächsten Tages. Ursprünglich wurde als Datum der 14. Nisan vorgeschlagen, das Datum des Aufstandes im Warschauer Ghetto (19. April 1943), dies wurde aber schließlich verworfen, da dies nur einen Tag vor dem Pessach-Fest ist. Das jetzige Datum liegt genau acht Tage vor Jom haAtzma'ut, dem israelischen Unabhängigkeitstag.

Jom haScho'a wurde unter David Ben Gurion und Jitzchak Ben Tzwi 1951 eingeführt. 1959 wurde der Gedenktag per Gesetz verabschiedet.

2017 ist der JomHaShoar am 24. April.

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