„Was wäre, wenn Worte wahrhaft wirken würden?“

Egbert Schmoll, Peter Trunzer und Heinz Kübler (Fotos: privat). Egbert Schmoll, Peter Trunzer und Heinz Kübler (Fotos: privat).

Ein literarisch – satirisches und musikalisches Programm mit Egbert Schmoll und Peter Trunzer, begleitet von Heinz Kübler.

Ein ungewöhnliches Duo hat sich zusammengefunden, um der ehemaligen Synagoge in Heinsheim einen Abend lang literarisches Leben einzuhauchen:

Egbert Schmoll stammt aus Obergimpern und lebt nach vielen verschiedenen Lebensstationen wieder dort. Sein literarisches Schaffen fand im Lauf der Jahre in 11 Büchern, Teilnahme an Anthologien und Beiträgen in Fachzeitschriften seinen Niederschlag.
Schmolls Texte sind dem Grunde nach satirisch und analytisch, mit Themen wie Krieg und Frieden, Natur und Umwelt, Beziehung und Konflikt. Sein Markenzeichen sind geniale, ironische und frappierende Wortverdrehungen und Neuschöpfungen. Scheinbar Gängigem verleiht er unerwarteten Ausdruck. Spannende Textexperimente erwarten die Zuhörer. Schmoll vermittelt aber auch Haltung – er verharrt nicht im bitteren Sarkasmus, sondern lässt immer auch Hoffnung und verschmitzten Humor aufblitzen, gewürzt mit viel Selbstironie.

Peter Trunzer stammt aus Kirchardt und lebt jetzt in Zimmerhof. Auch er macht seit Jahren Texte und sein Hobby Musikkabarett hat ihn als „Deutschlands singenden Chefarzt“ bekannt gemacht. Dem Rahmen der alten Synagoge angemessen, wird er diesmal auf eher ernsthafte und nachdenkliche Weise eigene Interpretationen bekannter Lieder vorstellen. Dabei stellt er unmittelbare Bezüge zu Egbert Schmolls Texten her. So entsteht ein ungewöhnlicher Dialog – immer auf der Suche nach der Wahrheit oder besser gesagt nach der Wirklichkeit.

Ein spannendes, durchaus auch anspruchsvolles Experiment, das Menschen anspricht, die auch einmal über den Tellerrand des Gewohnten hinaus zuhören und mitdenken möchten.
Kongenialer musikalischer Begleiter ist Heinz Kübler an der Klarinette. Kübler stammt aus Heilbronn, war viele Jahre als Jazzmusiker unterwegs und lebt jetzt in Bad Rappenau.

Das Besondere: Kübler und Trunzer waren die ersten, die nach über 80 Jahren Dornröschenschlaf wieder Musik in der Synagoge erklingen ließen. Daran wollen sie bei ihrem nun schon dritten Synagogen-Auftritt in anknüpfen.

Der Eintritt ist frei, Spenden zum Erhalt der Synagoge sind erbeten.

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