Gedenk- und Feiertage

Gedenk- und Feiertage (16)

Tu B'Av: Der Feiertag der Freude

Tu B'Av (dt. 15. Aw), ist ein kleiner jüdischer Feiertag, der in der Nacht zwischen dem 14. und 15. Tag des Monats Aw beginnt, einer Vollmondnacht. Er gilt heute als Freudentag, da er den Beginn der Weinlese, sowie einige historische Ereignisse symbolisiert. Hierzu zählen beispielsweise der Sieg der Pharisäer über die Sadduzäer und die Erlaubnis, die in Betar gefallenen Anhänger Bar Kochbas zu beerdigen.

Die erste offizielle Erwähnung von Tu B’Av findet sich in der Mischna am Ende des zweiten Jahrhunderts. Es handelt sich um keinen traditionellen Feiertag, sondern um einen normalen Arbeitstag, auch wenn in der Nacht zu ihm viel gesungen und getanzt wird.

2018 ist Tu B'Av am 27. JUli.

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Rosch ha-Schana: Das jüdische Neujahrsfest

Rosch ha-Schana (auch Rosch ha-Schanah, in aschkenasischer Aussprache Rausch ha-Schono oder Roisch ha-Schono oder volkstümlich auf Jiddisch auch Roscheschune genannt; Hebräischראֹשׁ הַשָּׁנָהHaupt des Jahres, Anfang des Jahres) ist der jüdische Neujahrstag. Die Mischna, die wichtigste Sammlung religiöser Überlieferungen des rabbinischen Judentums, legt dieses Fest als Jahresbeginn und für die Berechnung von Kalenderjahren fest.

Der Neujahrsgruß ist שנה טובה schana tova („ein gutes Jahr“) oder auch שנה טובה ומתוקה schana tova u'metuka („ein gutes und süßes Jahr“).

Am 10. September 2018 beginnt nach dem Jüdischen Kalender das Jahr 5779.

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Jom Kippur: Der höchste jüdische Feiertag

Jom Kippur (hebr. ‏יוֹם כִּפּוּר‎, auch Jom ha-Kippurim יוֹם הכִּפּוּרִים, wörtlich übersetzt ‚Tag der Sühne‘), deutsch zumeist Versöhnungstag, ist der höchste jüdische Feiertag. Er wird im Herbst im September oder Oktober am 10. Tischri, im siebten Monat des traditionellen bzw. im ersten Monat des bürgerlichen jüdischen Kalenders, als Fasttag begangen. Zusammen mit dem zehn Tage davor stattfindenden zweitägigen Neujahrsfest Rosch Haschana bildet er die Hohen Feiertage des Judentums und den Höhepunkt und Abschluss der zehn Tage der Reue und Umkehr. Jom Kippur wird von einer Mehrheit der Juden, auch nicht religiösen, in mehr oder weniger strikter Form eingehalten.

2018 ist Jom Kippur am 19. September.

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Sukkot: Das jüdische Laubhüttenfest

Sukkot (hebräisch סֻכּוֹת oder סוּכוֹת, Plural von סֻכָּה Sukka ‚Laubhütte‘, jiddisch Sukkes oder Sikkes) oder Laubhüttenfest gehört zu den jüdischen Festen. Das Fest wird im Herbst, fünf Tage nach dem Versöhnungstag, im September oder Oktober gefeiert und dauert sieben Tage, vom 15. bis 21. Tischri, dem ersten Monat des bürgerlichen jüdischen Kalenders. In Israel und in gewissen Reformgemeinden ist nur der erste Tag ein voller Feiertag, in orthodoxen und konservativen Gemeinden der Diaspora dagegen die ersten zwei Tage, während die darauffolgenden Tage Halbfeiertage (hebräisch Chol ha-Moad) sind. Der letzte Tag von Sukkot wird Hoschana Rabba genannt und gilt als der letzte Tag, an dem die göttlichen Urteilssprüche für das Jahr noch geändert werden können. Unmittelbar an das Laubhüttenfest schließen Schemini Azeret ‚der Achte Tag der Versammlung‘, und Simchat Tora ‚das Torafreudenfest‘, an.

2018 ist Sukkot zwischen dem 24. und 30. September.

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Deportation badischer, pfälzischer und saarländischer Juden nach Gurs 1940

Auf Betreiben des Gauleiters von Baden, des besonders fanatischen Nazis Robert Wagner, sowie des Gauleiters Josef Bürckel (Gau Saarpfalz) wurden im Rahmen der ersten planmässigen Deportation von Juden aus Deutschland am 22. Oktober 1940 6.538 Deutsche jüdischen Glaubens aus Baden, der Pfalz und dem Saarland von der Gestapo und französischen Behörden nach Gurs verschleppt. Ihre Eisenbahntransporte kamen aus Mannheim (2335), Heidelberg (1380), Karlsruhe (900), Baden-Baden (106), Freiburg und Konstanz. Allein im Lager verstarben von ihnen ca. 2.000; die meisten wurden per Eisenbahn über das Lager Camp de Rivesaltes in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet.

 © Text: Wikipedia.de, Bild: Claude Truong-Ngoc, Wikipedia.org

 

 

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Gedenktag zur Reichspogromnacht

Vom 9. auf 10. November 1938 wurden Juden angegriffen, in Konzentrationslager verschleppt, geschlagen, gedemütigt und ermordet. Jüdische Synagogen wurden geschändet und niedergebrannt, jüdische Häuser und Geschäfte geplündert, jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Zum Gedenken daran finden jedes Jahr zahlreiche Gedenkfeiern in unserer Region statt.

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Jüdische Orte in der Metropolregion Rhein-Neckar

In der Metropolregion Rhein-Neckar gibt es mehrere aktive Jüdische Gemeinden, viele ehemalige Synagogen,  zahlreiche jüdische Museen sowie Jüdische Friedhöfe, Mahnmale und andere Gedenkorte.

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