Menu

Feier- und Gedenktage

Chanukka: Das jüdische Lichterfest

chanukka
Chanukka-Leuchter an der Jerusalemer Klagemauer (Foto: Oren Rozen, Wikicommons)

Chanukka (חנוכה, dt.: Weihung, Einweihung; auch: Chanukkah, Hanukkah oder Lichterfest) ist ein acht Tage dauerndes, jährlich gefeiertes jüdisches Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels (des Serubbabelischen Tempels) in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr. Es beginnt jeweils am 25. Tag des Monats Kislew (November/Dezember).

2019 beginnt Chanukka am 23. Dezember.

Weiterlesen auf https://de.wikipedia.org/wiki/Chanukka.

Holocaust-Gedenktag

holocaustgedenktag
Das Eingangstor des Vernichtungslagers Auschwitz (Foto: Bundesarchiv_Bild_175-04413, Wikicommons)

Der 27. Januar ist sowohl der bundesdeutsche Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus als auch der Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Er erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus: „Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden."

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Weiterlesen auf https://de.wikipedia.org/wiki/Tag_des_Gedenkens_an_die_Opfer_des_Nationalsozialismus.

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde als Holocaust-Gedenktag im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen eingeführt. Weiterlesen auf https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_des_Gedenkens_an_die_Opfer_des_Holocaust.

Tu biSchevat: Das Neujahrsfest der Bäume

TuBischevat
Mandelbaumblüte am Tu bi Schevat (Foto: Urueña / Wikicommons

Das jüdische Neujahrsfest der Bäume Tu BiSchevat (ראש השנה לאילנות) im Februar ist ein kleiner jüdischer Feiertag.

Tu biSchevat (ט"ו בשבט) bedeutet wörtlich „der 15. Schevat”. In moderner Zeit werden an diesem Tag Bäume angepflanzt. Es ist Brauch, an diesem Tag eine Frucht zu essen, die man in diesem Jahr bisher noch nicht verzehrt hat. Das Fest geht zurück auf die Mischna. Dort heißt es, das Haus Hillels bestimmte den 15. des Monats Schevat zum Neujahrsfest der Bäume (mRH 1,1).

2020 ist Tu biSchevat am 10. Februar.

Weiterlesen auf https://de.wikipedia.org/wiki/Tu_biSchevat.

Purim: Fest, das an die Errettung des jüdischen Volkes gedenkt

1280px Purim In Mahne Yehuda
Verkauf von Hamantash an Purim in Israel (Yosarian / Wikicommons)

Das jüdische Purimfest (פורים Purim von hebräisch Pur, Los, ursprünglich vom akkadischen Wort pūru; jiddisch Purim oder Pirem) wird am 14. (in Städten, die zur Zeit des Propheten Josua eine feste Stadtmauer hatten – heute gilt dies nur für Jerusalem – am 15.) des Monats Adar (Februar/März) des Jüdischen Kalenders gefeiert. Es ist auch bekannt unter dem Namen Schuschan Purim oder Purim der Städte. In jüdischen Schaltjahren wird der Adar verdoppelt; Purim findet in diesem Fall im zweiten Adar statt.

2020 ist Purim am 10.März.

Weiterlesen auf https://de.wikipedia.org/wiki/Purim.

Pessach: Das Fest der ungesäuerten Brote

Scribe Menahem The Birds Head Haggadah Google Art Project
Die Vogelkopf-Hagadah, entstanden um ca. 1300 (Kollektion Israelmuseum, Scribe: Menahem, Google art project /  wikicommons)

Pessach, auch Passa, Passah oder Pascha genannt (hebräisch פֶּסַח pésach), gehört zu den wichtigsten Festen des Judentums. Es erinnert an den Auszug aus Ägypten (Exodus), also die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei, von der das 2. Buch Mose im Tanach erzählt. Die Nacherzählung (Haggada) dieses Geschehens verbindet jede neue Generation der Juden mit ihrer zentralen Befreiungserfahrung.

Das Pessach wird von Juden in der Woche vom 15. bis 22., in Israel bis zum 21. Nisan gefeiert. Es ist ein Familienfest mit verschiedenen Riten wie dem Seder und dem einwöchigen Verzehr von Matzen. Deshalb heißt es auch „Fest der ungesäuerten Brote“.

In der Zeit des zweiten Jerusalemer Tempels, also zwischen etwa 530 vor und 70 nach Chr., gehörte Pessach neben Schawuot (dem Wochenfest) und Sukkot (dem Laubhüttenfest) zu den drei israelitischen Wallfahrtsfesten, an denen die Gläubigen zum Tempelberg pilgerten.

Weiterlesen auf: https://de.wikipedia.org/wiki/Pessach

Jom haScho'a: Der israelische Holocaust-Gedenktag

JomHaShoa
Fahnen auf Halbmast am Jom haScho'a (Foto: Joe Goldberg, Wikicommons)

Jom haScho’a (Yom Hashoah) oder Jom haZikaron laScho’a weLaGwura (hebräisch יום הזיכרון לשואה ולגבורה, „Tag des Gedenkens an Holocaust und Heldentum“) ist ein israelischer Nationalfeiertag und Gedenktag für die Opfer der Shoa einerseits und den jüdischen Widerstand und das Heldentum der jüdischen Untergrundkämpfer andererseits.

Als Gedenktag wurde der 27. Nisan des jüdischen Kalenders festgelegt. Jüdischer Tradition entsprechend dauert er vom Sonnenuntergang des Vortags bis zum folgenden Abend. Ist der 27. Nisan ein Freitag, so wird der Gedenktag auf den 26. Nisan vorverlegt; Ist er ein Sonntag, dann erfolgt die Verlegung auf den 28. Nisan. Ursprünglich wurde der 14. Nisan vorgeschlagen, das Datum des Aufstands im Warschauer Ghetto (19. April 1943). Da dies nur einen Tag vor dem Pessach-Fest ist, wurde das Ansinnen jedoch verworfen.

Das Datum des Jom haScho’a wurde unter David Ben Gurion und Jitzchak Ben Tzwi am 21. April 1951 von der Knesset festgesetzt.

2019 ist der JomHaShoar am 2. Mai.

Weiterlesen auf https://de.wikipedia.org/wiki/Jom_haScho%E2%80%99a

 

Jom haZikaron: Gedenktag an die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus

JomHaSikaron
Gedenkminute am Jom HaSikaron (Foto: Itayba, Wikicommons)

Jom haSikaron (hebräisch: יום הזכרון לחללי מערכות ישראל ונפגעי פעולות האיבה, „Gedenktag an die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus“) ist ein israelischer Nationalfeiertag.

Jom haSikaron wird am 4. des Monats Ijjar nach jüdischem Kalender abgehalten, immer den Feierlichkeiten des israelischen Unabhängigkeitstages, am 5. Ijjar, vorausgehend. An diesem Tag wurde im Jahre 1948 die Unabhängigkeit Israels proklamiert. Beide Feiertage werden um einen Tag vorverlegt (auf den 3. und 4. Ijjar), wenn der 5. auf einen Samstag, den jüdischen Schabbat, fällt; wenn der 4. auf einen Sonntag fällt, finden die beiden Feiertage am 5. und 6. statt.

Dieser Feiertag ehrt alle Veteranen und gefallenes Militärpersonal der Israelischen Armee, welches im modernen Nahostkonflikt gestorben sind. Am Jom haSikaron wird auch der Zivilisten gedacht, die dem palästinensischen Terrorismus zum Opfer gefallen sind.

2019 ist Jom haZikaron am 08. Mai.

Weiterlesen auf https://de.wikipedia.org/wiki/Jom_haSikaron

 

Jom haAtzma'ut: Der israelische Unabhängigkeitstag

JomHaAtzmaut
David Ben-Gurion verliest am 14. Mai 1948 die israelische Unabhängigkeitserklärung (Foto: gemeinfrei, Wikicommons)

Jeweils am 5. Ijjar des jüdischen Kalenders feiert Israel seinen Unabhängigkeitstag, den Jom haAtzma'ut (hebräisch יום העצמאות, ‚Tag der Unabhängigkeit‘).

Die israelische Unabhängigkeitserklärung erfolgte am 14. Mai 1948 beziehungsweise 5. Ijjar 5708; der Jom haAtzma'ut wurde im folgenden Jahr 1949 als Erinnerung an die Proklamation des jüdischen Staates durch David Ben-Gurion eingeführt.

In Israel ist der Jom haAtzma'ut ein fröhlich-heiterer Feiertag.

2019 ist Jom haAtzma'ut am 09. Mai.

Weiterlesen auf: https://de.wikipedia.org/wiki/Jom_haAtzma%E2%80%99ut

 

Kaluach.de unterstützen!

Bitte helfen Sie Kaluach.de mit Ihrer Spende! Denn Kaluach.de ist kostenlos, aber nicht ohne Kosten. Im ...

weiterlesen

Kaluach.de direkt über Paypal unterstützen:

Betrag
 EUR

Kaluach.de unterstützen!

Bitte helfen Sie Kaluach.de mit Ihrer Spende! Denn Kaluach.de ist kostenlos, aber nicht ohne Kosten. Im Moment werden alle redaktionellen Arbeiten von Kaluach.de ausschließlich ehrenamtlich erbracht. Das ist in der Regel ein voller Arbeitstag pro Woche, im Vorfeld besonderer Anlässe gerne auch deutlich mehr. Die anfallenden Kosten für den laufenden Betrieb der Website und die dafür notwendige Software werden derzeit ausschließlich privat und über Spenden finanziert. ...

weiterlesen

Kaluach.de direkt über Paypal unterstützen:

Betrag
 EUR

×

Log in